Nati-Aus gegen Argentinien: Ein Platzverweis beendet den WM-Traum

Updated Juli 2026
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Nach dem ersten WM-Viertelfinal seit 1954 fehlte der Schweiz nur ein Sieg zum allerersten WM-Halbfinal ihrer Geschichte – doch der Traum der Nati platzte am 11. Juli gegen Titelverteidiger Argentinien. Beim 1:3 nach Verlängerung drehte sich das ganze Spiel um eine einzige Szene in der 72. Minute: die Gelb-Rote Karte gegen Breel Embolo. Für das Publikum in Liechtenstein und der Schweiz ist es ein bitteres, umstrittenes Ende einer starken Kampagne.

Ein enttäuschter Fussballspieler in rotem Trikot verlässt den Platz nach einem WM-Viertelfinale
Der Schweizer WM-Traum endet im Viertelfinale – erst spät und in Unterzahl. (Symbolbild)
Die Schweiz verlor das Viertelfinale gegen Argentinien 1:3 nach Verlängerung (1:1 nach 90 Minuten). Nach der Gelb-Roten Karte gegen Breel Embolo in der 72. Minute agierte die Nati in Unterzahl. Álvarez (112.) und Lautaro Martínez (120+1′) entschieden das Spiel in der Verlängerung. Es war das beste WM-Ergebnis der Schweiz seit Jahrzehnten.

Der Spielverlauf

Argentinien ging früh durch Alexis Mac Allister in Führung (10.), doch die Schweiz kämpfte sich zurück: Dan Ndoye glich in der 67. Minute aus. Beim Stand von 1:1 hatte die Nati das Momentum – bis zur Schlüsselszene.

Minute Ereignis
10′ 0:1 – Alexis Mac Allister bringt Argentinien in Führung
67′ 1:1 – Dan Ndoye gleicht für die Schweiz aus
72′ Gelb-Rot gegen Breel Embolo – Schweiz in Unterzahl
112′ 1:2 – Julián Álvarez trifft in der Verlängerung
120+1′ 1:3 – Lautaro Martínez macht den Deckel drauf

Spielverlauf und Torschützen: FIFA, ESPN, FOX, SRF. Stand: 13. Juli 2026.

Die umstrittene Schlüsselszene

Der Schiedsrichter hatte zunächst Argentiniens Leandro Paredes verwarnt. Nach einem Videobeweis wurde die Karte jedoch auf Embolo umgedeutet, der in einer harmlosen Mittelfeldsituation zu Boden gegangen war und sich mehrfach am Rasen wälzte – gewertet als Schwalbe. Weil es Embolos zweite Verwarnung war, bedeutete das die Gelb-Rote Karte. Die neu gefasste Regelauslegung erlaubt es dem Unparteiischen, eine Verwarnung nachträglich dem tatsächlich verantwortlichen Spieler zuzuordnen.

Regel-Hintergrund: Die angewandte Regelauslegung erlaubt es, eine zunächst falsch adressierte Verwarnung per Videobeweis dem richtigen Spieler zuzuordnen. Genau das kostete die Schweiz in einem entscheidenden Moment einen Feldspieler – und veränderte die Statik der Partie komplett.

Die Reaktionen aus der Schweiz

Nati-Trainer Murat Yakin sah den Platzverweis als Wendepunkt und kritisierte die Regel scharf: "Die Regel hat heute unser Spiel zerstört. Das ist eine Regel, die für mich mit Fussball nichts zu tun hat. Dass sie eingeführt wurde, ist absolut unnötig." Captain Granit Xhaka fasste es knapp zusammen: "Es war ein Gamechanger." Embolo war nach dem Abpfiff den Tränen nahe – Yakin: "Er ist am Boden zerstört."

Fans einer Nationalmannschaft verfolgen enttäuscht ein WM-Spiel auf einer Grossleinwand
Enttäuschung bei den Fans – doch die Weltpresse würdigte die Leistung der Nati. (Symbolbild)
Endstand Argentinien – Schweiz 3:1 n.V.
Schlüsselszene Gelb-Rot Embolo (72.) nach VAR
Bestes WM-Ergebnis Erstes Viertelfinal seit Jahrzehnten
Stimme Xhaka: „Es war ein Gamechanger“

Einordnung: Ein Aus mit erhobenem Haupt

Trotz der Enttäuschung ist die Bilanz der Nati stark: Sie zog als Aussenseiter bis unter die letzten Acht, warf zuvor Kolumbien im Penaltyschiessen aus dem Turnier und hielt dem Titelverteidiger über 100 Minuten stand – zeitweise in Unterzahl. Mehrere internationale Medien würdigten die Leistung der Schweizer trotz des Ausscheidens. Der Blick nach vorne richtet sich nun auf die beiden Halbfinals, in denen mit Frankreich und Spanien am 14. Juli gleich der nächste Kracher ansteht.

Für das Publikum in Liechtenstein und der Schweiz: Auch ohne die Nati bleibt die WM auf SRF zur besten Sendezeit präsent. Beide Halbfinals beginnen um 21:00 MESZ – Frankreich – Spanien am 14. Juli, England – Argentinien am 15. Juli.

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Fazit zum Nati-Aus

Warum flog Breel Embolo vom Platz?
Embolo sah in der 72. Minute die Gelb-Rote Karte wegen einer Schwalbe. Der Videobeweis deutete eine zunächst gegen Argentiniens Paredes ausgesprochene Verwarnung auf Embolo um – es war dessen zweite Gelbe Karte.
Wie hoch verlor die Schweiz?
Die Nati unterlag Argentinien 1:3 nach Verlängerung. Nach 90 Minuten stand es 1:1 (Mac Allister 10′, Ndoye 67′); Álvarez (112.) und Lautaro Martínez (120+1′) trafen in der Verlängerung.
War das ein historisches Ergebnis für die Schweiz?
Ja. Das Viertelfinale war das beste WM-Ergebnis der Nati seit Jahrzehnten. Trotz des Ausscheidens würdigte die internationale Presse die Leistung der Mannschaft.

Quellen: FIFA, ESPN, FOX Sports, SRF, Sportschau, NZZ (Medienreaktionen), 20 Minuten. Stand: 13. Juli 2026. 18+, Glücksspiel kann süchtig machen.

Mehr zur WM: Viertelfinal-Rückblick, Halbfinal-Vorschau mit Quoten, England – Argentinien Vorschau, Schweiz-Teamseite und K.o.-Runde.

Jeu responsable

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