WM 2026 Teams: Alle 48 Teilnehmer im Überblick

Alle 48 WM 2026 Teams im Überblick

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48 Mannschaften. Sechs Kontinente. Ein Ziel. Die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada wird das grösste Fussballturnier der Geschichte – und ich habe mir vorgenommen, jedes einzelne Team zu analysieren. Nicht oberflächlich, sondern mit dem Blick eines Analysten, der seit neun Jahren Wettmärkte beobachtet und weiss, wo sich Chancen verstecken.

Die Erweiterung von 32 auf 48 Teilnehmer verändert alles. Plötzlich sind Teams dabei, die wir bei einer WM noch nie gesehen haben – Kap Verde, Curaçao, Jordanien. Gleichzeitig kämpfen etablierte Fussballnationen um Aufmerksamkeit in einem Teilnehmerfeld, das so tief besetzt ist wie nie zuvor. Für Wetter bedeutet das: neue Namen, neue Daten, neue Möglichkeiten. Wer die 48 WM 2026 Teams wirklich versteht, hat einen Vorteil – mehr dazu im WM Wetten Guide.

In diesem Guide gehe ich jeden Kontinent durch, beleuchte die Favoriten und die Geheimtipps, und erkläre, worauf es bei der Einschätzung ankommt. Besonderer Fokus liegt auf der Schweiz – aus naheliegenden Gründen. Aber auch die deutschen Nachbarn, die österreichischen Überraschungen und die Exoten aus Übersee bekommen ihren Platz. Den kompletten WM-Spielplan findest du in einer separaten Übersicht.

Turnierformat 2026

Bevor wir über Teams sprechen, müssen wir verstehen, wie sie sich qualifizieren – und wie das Turnier funktioniert. Denn das 48-Team-Format ist grundlegend anders als alles, was wir kennen.

Die 48 Teilnehmer verteilen sich auf 12 Gruppen mit je vier Teams. Die zwei Besten jeder Gruppe qualifizieren sich direkt für die K.o.-Runde – das sind 24 Teams. Dazu kommen die acht besten Gruppendritten. In Summe erreichen 32 Mannschaften das neu geschaffene Sechzehntelfinale. Von dort geht es über Achtelfinale, Viertelfinale und Halbfinale ins Finale am 19. Juli 2026 im MetLife Stadium.

Die Qualifikation verlief nach regionalen Schlüsseln. Europa stellt 16 Teams, Afrika 9, Asien 8 plus einen möglichen Teilnehmer aus dem interkontinentalen Playoff, Südamerika 6 plus einen möglichen Playoff-Teilnehmer, CONCACAF (Nord- und Mittelamerika) 6 plus die drei Gastgeber, und Ozeanien erstmals 2 feste Plätze. Die interkontinentalen Playoffs füllten die letzten Slots.

Für die Teamanalyse bedeutet das: Teams aus stärkeren Konföderationen hatten härtere Qualifikationswege. Ein europäisches Team musste sich gegen starke Konkurrenz durchsetzen, während ein ozeanisches Team weniger Widerstand hatte. Das heisst nicht, dass Neuseeland automatisch schlechter ist als der europäische Gruppenfünfte – aber die Qualifikationsleistung liefert unterschiedlich aussagekräftige Daten.

Die Titelkandidaten

Auf dem Papier sieht es nach einem offenen Rennen aus. In der Realität gibt es fünf, vielleicht sechs Teams, die ernsthaft um den Titel spielen können. Der Rest ist Statisterie – talentiert, manchmal gefährlich, aber nicht in der Lage, sieben K.o.-Spiele gegen Weltklassegegner zu überstehen.

Argentinien – Der Titelverteidiger

Lionel Messi hat in Katar 2022 seinen Lebenstraum erfüllt. Mit 38 Jahren geht er in seine letzte WM – und Argentinien hat noch immer das Team, um den Titel zu verteidigen. Die Albiceleste kombiniert die Erfahrung von Messi, Di María-Nachfolger und den jungen Talenten, die seit 2022 dazugekommen sind. Trainer Lionel Scaloni hat eine Mannschaft geformt, die defensiv stabil steht und vorne auf Einzelaktionen vertraut.

Die Gruppe J mit Algerien, Österreich und Jordanien sollte kein Problem sein. Das erste echte Hindernis kommt im Viertelfinale, wo möglicherweise Frankreich oder Spanien warten. Die Quoten auf einen argentinischen WM-Sieg liegen bei etwa 6.00 – fair angesichts der Stärke, aber nicht übermässig grosszügig.

Frankreich – Der ewige Kandidat

Zwei Finals in Folge (2018 Sieg, 2022 Niederlage) machen Frankreich zum konstantesten Top-Team der letzten Jahre. Kylian Mbappé ist in seinem besten Alter, die Breite des Kaders ist unübertroffen. Didier Deschamps führt die Mannschaft mit erfahrener Hand – sein pragmatischer Ansatz gewinnt Turniere, auch wenn er nicht immer schön anzuschauen ist.

Gruppe I mit Senegal, Norwegen und Irak bietet frühe Prüfsteine. Senegal ist der amtierende Afrika-Cup-Finalist, Norwegen bringt mit Erling Haaland einen Torjäger von Weltklasse. Frankreich wird trotzdem durchmarschieren – die Frage ist nur, wie sie in der K.o.-Phase performen, wenn es wirklich zählt.

England – Hungrig nach dem ersten Titel seit 1966

Thomas Tuchel übernahm 2024 das Nationaltraineramt und hat seitdem Struktur in eine Mannschaft gebracht, die unter Southgate oft an mangelnder taktischer Flexibilität scheiterte. Die Three Lions haben den tiefsten Kader der Premier League zur Verfügung – Jude Bellingham, Phil Foden, Bukayo Saka, Harry Kane. Auf jeder Position zwei oder drei Weltklassespieler.

Gruppe L mit Kroatien, Ghana und Panama ist knifflig. Kroatien hat bei den letzten beiden WMs Bronze und Silber geholt, Ghana ist unberechenbar. Aber England hat das Personal, um jedes Hindernis zu überwinden. Die 58 Jahre Wartezeit auf einen WM-Titel enden vielleicht 2026.

Spanien – Der Europameister

Der EM-Sieg 2024 hat bewiesen, dass Spaniens Tiki-Taka-Erben bereit sind. Die junge Generation um Pedri, Gavi und Lamine Yamal spielt einen Fussball, der an die goldene Ära 2008-2012 erinnert – nur schneller, direkter, moderner. Trainer Luis de la Fuente hat das System seines Vorgängers perfektioniert.

Gruppe H gegen Uruguay, Saudi-Arabien und Kap Verde ist machbar, auch wenn Uruguay gefährlich sein kann. Spaniens Stärke liegt in der Ballkontrolle – kein Team bei der WM 2026 wird mehr Passanteil haben. Die Frage ist, ob das reicht, wenn es im Viertel- oder Halbfinale auf einen Gegner wie Argentinien trifft, der Ballbesitz bereitwillig abgibt.

Brasilien – Auf der Suche nach Erlösung

Das Viertelfinal-Aus 2022 gegen Kroatien im Elfmeterschiessen sitzt tief. Die Seleção hat den jüngsten WM-Kader aller Topnationen – Vinicius Jr., Rodrygo, Endrick führen eine Generation an, die den Hunger nach dem sechsten Stern förmlich ausstrahlt. Aber: Brasilien fehlt ein dominanter Mittelfeldspieler vom Kaliber eines Casemiro in Bestform.

Gruppe C mit Marokko, Schottland und Haiti sollte Brasilien locker überstehen. Marokko war das Überraschungsteam 2022, aber ohne Heimvorteil und einige Schlüsselspieler wird es schwer, diese Leistung zu wiederholen. Die Quoten auf Brasilien als Weltmeister liegen bei etwa 5.50 – knapp hinter Frankreich, aber vor England und Spanien.

Deutschland – Zwischen Anspruch und Realität

Die Heim-EM 2024 endete im Viertelfinale gegen Spanien. Ein respektables Ergebnis, aber nicht der erhoffte Titel. Julian Nagelsmann bleibt Trainer und setzt auf Kontinuität – Florian Wirtz, Jamal Musiala und die Routiniers wie Joshua Kimmich bilden das Gerüst. Deutschland hat das Potenzial für einen tiefen Turnierlauf, aber auch die Tendenz, in entscheidenden Momenten zu wackeln.

Gruppe E gegen Elfenbeinküste, Ecuador und Curaçao bietet drei Pflichtsiege. Curaçao ist der klare Aussenseiter des Turniers, Ecuador hat Qualität, aber nicht die Tiefe für eine Überraschung. Die echte Prüfung kommt in der K.o.-Phase – und dort hat Deutschland seit 2014 nicht mehr überzeugt.

Die zweite Reihe der Favoriten

Hinter den sechs Topkandidaten gibt es eine Gruppe von Teams, die unter günstigen Umständen für eine Überraschung sorgen könnten. Die Niederlande haben mit Virgil van Dijk und Frenkie de Jong Weltklassespieler und könnten bei einem guten Turnierlauf ins Finale einziehen. Portugal ist mit Cristiano Ronaldo bei seiner sechsten WM ein emotionaler Favorit, auch wenn die Mannschaft nicht mehr die Spitze von 2016 erreicht.

Kroatien hat bei den letzten beiden Weltmeisterschaften das Finale (2018) und das Spiel um Platz drei (2022) erreicht – diese Turniererfahrung ist unbezahlbar. Belgien wiederum gilt als „goldene Generation“, die noch immer auf einen Titel wartet – 2026 ist möglicherweise die letzte Chance für De Bruyne, Lukaku und Courtois.

Die WM-Favoriten 2026 im Vergleich - Argentinien, Frankreich, England, Spanien, Brasilien

Geheimfavoriten

Jede WM hat ihre Überraschungen. Kroatien 2018, Marokko 2022 – Teams, die niemand auf der Rechnung hatte und die plötzlich im Halbfinale standen. Wer könnte 2026 diese Rolle übernehmen? Ich habe fünf Kandidaten identifiziert, basierend auf Kadertiefe, Turnierzeichnung und dem undefinierbaren X-Faktor, der Mannschaften in Ausnahmezuständen zu Höchstleistungen treibt.

Niederlande

Oranje hat das Talent, aber oft nicht die Mentalität für Turniere. Unter Ronald Koeman spielen sie strukturierter als unter seinen Vorgängern. Der Kader kombiniert erfahrene Veteranen wie Virgil van Dijk und Frenkie de Jong mit hungrigen Youngsters wie Xavi Simons und dem aufstrebenden Johan Bakayoko. In Gruppe F gegen Japan, Tunesien und Schweden sollten sie weiterkommen – und dann? Die Niederländer haben in der Vergangenheit bewiesen, dass sie auf Knopfdruck Weltklasse spielen können. Drei WM-Finals verloren, aber jedes Mal mit beeindruckendem Fussball dorthin gelangt. Wenn die Niederländer einmal ins Rollen kommen, können sie jeden schlagen.

Portugal

Cristiano Ronaldo mit 41 Jahren bei seiner sechsten WM – allein das ist historisch. Aber Portugal ist mehr als Ronaldo. Rafael Leão, Bruno Fernandes, Bernardo Silva bilden ein kreatives Mittelfeld, das in Europa seinesgleichen sucht. Diogo Jota und Gonçalo Ramos geben dem Sturm Optionen auch ohne den alternden Superstar. Gruppe K mit DR Kongo, Usbekistan und Kolumbien ist anspruchsvoll – Kolumbien ist in Südamerika gefährlich nahe an der Weltspitze, und beide afrikanischen Teams haben nichts zu verlieren. Portugal hat die individuelle Klasse, um diese Gruppe zu dominieren, aber die K.o.-Runden sind ein anderes Thema.

Kroatien

Bronze 2022, Silber 2018, jetzt Gold? Luka Modric ist 40, aber immer noch Kroatiens Herz und Rhythmusgeber. Das Problem: Die goldene Generation verabschiedet sich. Ivan Perisic, Marcelo Brozovic, Dejan Lovren – sie alle werden bei dieser WM an Grenzen stossen oder gar nicht mehr dabei sein. Ob die jungen Spieler wie Josko Gvardiol und Lovro Majer bereit sind, ihre Idole zu ersetzen, wird sich zeigen. In Gruppe L gegen England, Ghana und Panama warten zwei harte Brocken – aber Kroatien war schon oft der Underdog, der am Ende oben stand. Die Erfahrung aus zwei Halbfinalläufen ist unbezahlbar.

Belgien

Die „goldene Generation“ ist nicht mehr so golden. Kevin De Bruyne spielt seine vielleicht letzte WM, Romelu Lukaku wird von Verletzungen geplagt, und die Defensive hat ihren Glanz verloren. Aber: Belgien hat in Gruppe G mit Ägypten, Iran und Neuseeland ein machbares Los. Die drei Gruppengegner sind alle schlagbar, und ein souveräner Gruppenplatz würde Momentum aufbauen. Wenn De Bruyne und Jeremy Doku harmonieren und Lukaku fit bleibt, können sie jeden Gegner auseinandernehmen. Die belgische Geschichte bei Turnieren ist eine des knappen Scheiterns – 2026 könnte das Jahr sein, in dem diese Geschichte endet.

Senegal

Der Afrika-Cup-Finalist 2024 bringt eine disziplinierte, physisch starke Mannschaft nach Nordamerika. Sadio Mané führt einen Kader an, der bei der WM 2022 ins Achtelfinale kam und dort unglücklich gegen England ausschied. Die senegalesische Mannschaft vereint Athletik mit technischer Raffinesse – eine Kombination, die auf amerikanischem Boden mit seinen grossen Stadien und schnellen Platzverhältnissen Vorteile bringen kann. In Gruppe I gegen Frankreich, Norwegen und Irak brauchen sie einen Exploit gegen Frankreich oder Norwegen – nicht unmöglich, aber auch nicht einfach. Ein Sieg gegen Norwegen ist das Minimalziel, ein Unentschieden gegen Frankreich würde den zweiten Platz fast sichern.

Europäische Teams

Europa stellt mit 16 Teilnehmern das grösste Kontingent. Das liegt nicht nur an der historischen Dominanz, sondern auch an der Qualität der europäischen Qualifikation. Wer sich durch die UEFA-Quali kämpft, hat bewiesen, dass er auf WM-Niveau spielen kann. Die Ligasysteme in England, Spanien, Deutschland, Italien und Frankreich produzieren jährlich Hunderte von Spielern auf absolutem Topniveau – kein anderer Kontinent hat diese Breite.

Die Etablierten

Neben den bereits genannten Favoriten Deutschland, England, Frankreich und Spanien qualifizierten sich die Niederlande, Belgien, Portugal und Kroatien – allesamt Teams mit WM-Erfahrung und Weltklassespielern. Diese acht Nationen haben zusammen 14 der 22 bisherigen WM-Titel geholt. Italien fehlt überraschend – der Europameister von 2021 scheiterte erneut in der Qualifikation, wie schon 2018. Ein Schock für den italienischen Fussball und ein Zeichen, dass auch Traditionsmächte nicht mehr automatisch dabei sind.

Die Niederlande gehen mit einem verjüngten Kader ins Turnier. Virgil van Dijk und Frenkie de Jong sind weiterhin die Stützen, doch Spieler wie Xavi Simons und Jeremie Frimpong repräsentieren eine neue Generation. In Gruppe F gegen Japan, Tunesien und Schweden sollten sie als Gruppensieger durchmarschieren. Belgien hingegen steht vor einem Umbruch – Kevin De Bruyne nähert sich dem Karriereende, und die goldene Generation von 2018 hat nie den erhofften Titel geholt. In Gruppe G mit Ägypten, Iran und Neuseeland ist das Weiterkommen Pflicht.

Die Schweiz

Die Nati qualifizierte sich souverän als Gruppensieger und spielt in Gruppe B gegen Kanada, Katar und Bosnien-Herzegowina. Trainer Murat Yakin hat eine taktisch flexible Mannschaft geformt, die sowohl aus einer stabilen Defensive als auch mit schnellem Umschaltspiel agieren kann. Granit Xhaka führt das Mittelfeld mit der Erfahrung eines Spielers, der in der Premier League und Bundesliga auf höchstem Niveau gespielt hat. Ich widme der Schweiz eine eigene Sektion weiter unten – für Leser aus Liechtenstein und der Schweiz ist das natürlich das interessanteste Team.

Die Aussenseiter

Schweden kehrte über die Playoffs zurück – ohne Zlatan Ibrahimovic, dafür mit einer jungen, hungrigen Mannschaft. Alexander Isak vom Newcastle United führt die Offensive an, und das schwedische Mittelfeld hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. In Gruppe F gegen die Niederlande, Japan und Tunesien kämpfen sie um den dritten Platz – das könnte für ein Weiterkommen als bester Gruppendritter reichen.

Norwegen qualifizierte sich erstmals seit 1998, angetrieben von Erling Haaland. Der Stürmer von Manchester City ist statistisch der beste Torjäger der Welt, und seine Präsenz macht Norwegen gefährlicher als jede norwegische Mannschaft der letzten drei Jahrzehnte. In Gruppe I gegen Frankreich, Senegal und Irak wäre ein zweiter Platz ein enormer Erfolg – dazu müssten sie Senegal schlagen und Frankreich ein Unentschieden abringen.

Die Tschechen überraschten in der Qualifikation und sind in Gruppe A ein ernsthafter Konkurrent für Mexiko und Südkorea. Mit Patrik Schick und Tomás Soucek haben sie Spieler, die in der Premier League und Serie A Stammkräfte sind. Ein Achtelfinale wäre das realistische Ziel.

Bosnien-Herzegowina schaffte erstmals seit 2014 den Sprung zur WM. Mit Edin Dzeko als alterndem Star und einer soliden Defensive können sie in Gruppe B für Überraschungen sorgen – auch wenn sie hinter der Schweiz und Kanada als Favorit drei rangieren. Die bosnische Mannschaft lebt von ihrer kämpferischen Einstellung und der Fähigkeit, gegen stärkere Teams zu bestehen.

Österreich ist das einzige weitere deutschsprachige Team neben Deutschland und der Schweiz. Die Mannschaft von Ralf Rangnick spielt einen intensiven Pressingfussball, der in der Qualifikation überzeugte. Marcel Sabitzer und Konrad Laimer sind die Motoren im Mittelfeld, David Alaba gibt der Defensive Stabilität – sofern er fit ist. In Gruppe J gegen Argentinien, Algerien und Jordanien haben sie die schwerste aller Aufgaben. Argentinien ist der amtierende Weltmeister, Algerien bringt afrikanische Härte, und selbst Jordanien ist kein Selbstläufer. Realistisches Ziel: Achtelfinale erreichen und dort mit Anstand ausscheiden – aber auch ein Sechzehntelfinale wäre bereits ein Erfolg angesichts der Gruppenauslosung.

Südamerika

Sechs feste Plätze für den Kontinent, der die meisten WM-Titel gesammelt hat. Brasilien und Argentinien dominieren die globale Aufmerksamkeit, aber dahinter hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Die südamerikanische Qualifikation ist ein Marathon über 18 Spieltage, bei dem jeder jeden spielt – wer das übersteht, ist abgehärtet für die WM.

Uruguay

Die Celeste ist in Gruppe H gegen Spanien ein echter Prüfstein für den Europameister. Darwin Núñez von Liverpool und Federico Valverde von Real Madrid führen eine Mannschaft an, die physisch stark und taktisch clever agiert. Uruguay erreichte bei der Copa América 2024 das Halbfinale – ein Zeichen, dass die Mannschaft unter Trainer Marcelo Bielsa wieder zu alter Stärke gefunden hat. Der Pragmatiker Bielsa hat der uruguayischen Spielkultur eine taktische Struktur verpasst, die Ergebnisse produziert. Gegen Spanien können sie ein Spiel auf Augenhöhe liefern.

Kolumbien

Die Cafeteros haben sich in der südamerikanischen Qualifikation rehabilitiert, nachdem sie die WM 2022 verpasst hatten. Luis Díaz vom FC Liverpool ist der Star einer Mannschaft, die schnellen Kombinationsfussball spielt und auf den Flügeln besonders gefährlich ist. In Gruppe K gegen Portugal, DR Kongo und Usbekistan sind sie der Geheimtipp für Platz zwei – Portugal zu schlagen wäre eine Sensation, aber nicht unmöglich bei einem Turnier, bei dem alles passieren kann.

Ecuador

Die Ecuadorianer qualifizierten sich zum vierten Mal in Folge – eine bemerkenswerte Konstanz für ein Land, das lange im Schatten der Nachbarn stand. Moisés Caicedo vom FC Chelsea ist das Herz des Mittelfelds, dazu kommen junge Talente aus der MLS und europäischen Ligen. In Gruppe E gegen Deutschland, Elfenbeinküste und Curaçao ist Platz zwei das Ziel – Deutschland zu gefährden dürfte schwer werden, aber gegen Elfenbeinküste wird es ein echtes Duell.

Paraguay

Nach dem Verpassen der WM 2022 ist Paraguay zurück auf der grossen Bühne. Die Mannschaft setzt auf die Mischung aus Erfahrung (Gustavo Gómez in der Abwehr) und Jugend (Julio Enciso im Angriff). In Gruppe D gegen USA, Australien und die Türkei wird es ein Kampf um jeden Punkt – aber Paraguay hat die defensive Disziplin und die Mentalität, um Überraschungen zu liefern. Ein Achtelfinale wäre ein grosser Erfolg.

CONCACAF-Teams

Die drei Gastgeber plus drei qualifizierte Teams – CONCACAF hat sechs Plätze. Die Region hat in den letzten Jahren aufgeholt, auch wenn sie noch hinter Europa und Südamerika liegt.

USA

Die Gastgeber stehen unter enormem Druck. Christian Pulisic, Weston McKennie und die Talente aus den europäischen Topligen sollen den Heimvorteil nutzen. Gruppe D gegen Paraguay, Australien und die Türkei ist machbar, aber nicht einfach. Der Hype ist gross, die Erwartungen sind hoch – ein Achtelfinale ist das Minimum, ein Viertelfinale das Ziel.

Mexiko

El Tri spielt das Eröffnungsspiel im Aztekenstadion gegen Südafrika – ein symbolischer Moment für den mexikanischen Fussball. Die Mannschaft ist im Umbruch, viele Stars der Ära 2010-2022 sind weg. In Gruppe A gegen Südkorea, Südafrika und Tschechien sollte Mexiko aber trotzdem als Gruppensieger weiterkommen.

Kanada

Die Kanadier qualifizierten sich 2022 zum ersten Mal seit 1986 für eine WM und wiederholen das nun als Co-Gastgeber. Alphonso Davies vom FC Bayern ist der Star, dazu kommen Jonathan David und Cyle Larin. In Gruppe B gegen die Schweiz, Katar und Bosnien wäre Platz zwei ein Erfolg – und dann ist im Sechzehntelfinale alles möglich.

Panama und die Newcomer

Panama ist in Gruppe L gegen England, Kroatien und Ghana der klare Aussenseiter. Die dritte WM-Teilnahme ist bereits ein Erfolg – ein Punkt wäre eine Sensation. Curaçao als kleinste WM-Nation der Geschichte (160.000 Einwohner) bestreitet in Gruppe E die Rolle des Exoten, während Haiti in Gruppe C gegen Brasilien, Marokko und Schottland ähnlich wenig Chancen hat.

Afrikanische Vertreter

Neun Plätze für Afrika – ein Rekord. Der Kontinent hat bei der WM 2022 mit Marokko gezeigt, dass afrikanische Teams Weltspitze sein können. Das Halbfinale der Atlas-Löwen war kein Zufall, sondern das Ergebnis einer Entwicklung, die schon länger im Gange ist. 2026 wollen mehrere Nationen an diesen Erfolg anknüpfen – und die afrikanische Qualifikation hat gezeigt, dass die Tiefe des Kontinents grösser ist als je zuvor.

Marokko

Das Halbfinale 2022 war historisch – das beste Ergebnis eines afrikanischen Teams bei einer WM überhaupt. Jetzt muss Marokko beweisen, dass es kein Einmaleffekt war. Ohne den Heimvorteil (Katar lag geografisch und kulturell nah) und ohne einige Schlüsselspieler der 2022er-Mannschaft wird es schwerer. Achraf Hakimi ist weiterhin der Motor auf der rechten Seite, und das Mittelfeld um Sofyan Amrabat hat Bundesliga- und Premier-League-Erfahrung. In Gruppe C gegen Brasilien, Schottland und Haiti ist Platz zwei das Ziel – Brasilien schlagen wird kaum möglich sein, aber ein zweiter Platz hinter der Seleção ist absolut realistisch.

Senegal

Die Löwen von Teranga sind das konstanteste Team Westafrikas. Zwei WM-Teilnahmen in Folge, zwei Afrika-Cup-Finals, ein Titel 2022 – Senegal hat sich in der Weltspitze etabliert. Sadio Mané mag nicht mehr so schnell sein wie vor fünf Jahren, aber seine Erfahrung und sein Instinkt machen ihn weiterhin zum Fixpunkt des Teams. Idrissa Gueye kontrolliert das Mittelfeld, und die neue Generation um Ismaila Sarr und Nicolas Jackson ist bereit, Verantwortung zu übernehmen.

Elfenbeinküste

Der Afrika-Cup-Sieger 2024 kommt mit Selbstvertrauen – auch wenn der Titelgewinn im eigenen Land von Kontroversen begleitet war. In Gruppe E gegen Deutschland, Ecuador und Curaçao sind sie der Kandidat für Platz zwei, vielleicht sogar für die ganz grosse Überraschung. Sébastien Haller führt den Sturm an, nachdem er seine Krebserkrankung überwunden hat – eine Geschichte, die dem Team emotionale Tiefe gibt. Das Mittelfeld ist technisch stark, die Defensive robust. Ein Sieg gegen Deutschland wäre eine Sensation – aber nicht ausgeschlossen, wie Japan 2022 bewiesen hat.

Die weiteren afrikanischen Teams

Ägypten mit Mohamed Salah in Gruppe G gegen Belgien ist ein Highlightspiel, das Millionen vor die Bildschirme locken wird. Die Pharaonen haben die individuelle Klasse, aber nicht die Kadertiefe für einen tiefen Turnierlauf. Salah trägt das Team auf seinen Schultern, was Segen und Fluch zugleich ist. Nigeria fehlt überraschend – der ewige Mitfavorit scheiterte in der Qualifikation, ein Schock für den nigerianischen Fussball.

Ghana ist in Gruppe L gegen England und Kroatien Aussenseiter, hat aber mit den Talenten aus der Premier League Einzelspieler, die Spiele entscheiden können. Mohammed Kudus vom West Ham United und Thomas Partey vom Arsenal bilden das Rückgrat einer Mannschaft, die technisch mithalten kann, auch wenn die Tiefe fehlt. Algerien in Gruppe J gegen Argentinien, Österreich und Jordanien bringt Riyad Mahrez und Erfahrung aus den Topspielen der letzten Jahre.

Südafrika spielt das Eröffnungsspiel gegen Mexiko im Aztekenstadion – ein emotionaler Moment für Bafana Bafana, die 2010 als erstes afrikanisches Gastgeberland Geschichte schrieben. Die Mannschaft hat sich seit dem Tiefpunkt 2018 erholt und bringt eine Mischung aus Erfahrung und Jugend. Kap Verde und DR Kongo komplettieren das afrikanische Aufgebot als Turnier-Neulinge, die vor allem für die Ehre spielen – jeder Punkt wäre ein Bonus.

WM 2026 Teams nach Kontinenten verteilt

Asien und Ozeanien

Acht Teams aus Asien plus zwei aus Ozeanien – eine Rekordbeteiligung für diese Regionen. Japan führt die asiatische Fraktion an, Neuseeland vertritt Ozeanien erstmals mit einem garantierten Platz.

Japan

Die Samurai Blue haben bei der WM 2022 Deutschland und Spanien geschlagen – und sind trotzdem im Achtelfinale ausgeschieden. Die Qualität ist unbestritten, die K.o.-Runden-Erfahrung fehlt. In Gruppe F gegen die Niederlande, Tunesien und Schweden sollte Japan mindestens Zweiter werden. Trainer Hajime Moriyasu setzt auf schnelles Umschaltspiel und technische Finesse.

Südkorea

Die Taeguk Warriors sind in Gruppe A gegen Mexiko, Südafrika und Tschechien der Mitfavorit. Son Heung-min ist trotz seiner 33 Jahre noch immer der gefährlichste Spieler – und die junge Generation um Lee Kang-in ist bereit, die Last zu teilen. Südkorea erreichte 2022 das Achtelfinale und will nun weiter kommen.

Saudi-Arabien

Der Sieg gegen Argentinien 2022 war der grösste Moment in der Geschichte des saudischen Fussballs. Kann das Team diese Energie 2026 wiederfinden? In Gruppe H gegen Spanien, Uruguay und Kap Verde ist das Weiterkommen schwer, aber nicht unmöglich. Die Saudi Pro League hat internationales Niveau erreicht, einige Nationalspieler spielen weiterhin dort.

Weitere asiatische Teams

Katar ist der Weltmeister der Ausrichterteams – 2022 als Gastgeber dabei, jetzt als qualifiziertes Team. In Gruppe B gegen die Schweiz, Kanada und Bosnien wäre ein Punkt schon ein Erfolg. Iran in Gruppe G gegen Belgien, Ägypten und Neuseeland spielt um Platz zwei. Der Irak bringt eine leidenschaftliche Fanbase, aber wenig WM-Erfahrung. Jordanien und Usbekistan sind WM-Neulinge – für sie ist jedes Spiel ein Abenteuer.

Ozeanien

Neuseeland qualifizierte sich über den ozeanischen Weg und bringt Chris Wood als Premier-League-Torjäger mit. In Gruppe G gegen Belgien, Ägypten und Iran ist jeder Punkt ein Bonus. Australien hingegen spielt mittlerweile in der asiatischen Konföderation und trifft in Gruppe D auf USA, Paraguay und die Türkei – eine ausgeglichene Gruppe, in der alles möglich ist.

WM-Neulinge 2026

Jede WM schreibt neue Geschichten. 2026 betreten fünf Nationen erstmals die grösste Bühne des Fussballs – und jede von ihnen bringt ihre eigene Erzählung mit.

Curaçao

Die kleinste Nation in der Geschichte der WM. 160.000 Einwohner, eine Insel in der Karibik, und jetzt eine Weltmeisterschaft. Curaçao qualifizierte sich über die CONCACAF-Route und spielt in Gruppe E gegen Deutschland, Elfenbeinküste und Ecuador. Realistische Erwartungen: ein respektables Auftreten, vielleicht ein Tor, auf keinen Fall ein Weiterkommen. Aber das ist nicht der Punkt – Curaçao bei der WM ist bereits der Triumph.

Kap Verde

Die Inselgruppe vor der westafrikanischen Küste hat sich durch die afrikanische Qualifikation gekämpft und erstmals die WM erreicht. In Gruppe H gegen Spanien, Uruguay und Saudi-Arabien sind sie der klare Aussenseiter. Die Mannschaft besteht grösstenteils aus Spielern portugiesischer Ligen – das Niveau ist solide, aber nicht WM-Spitze. Ein Tor gegen einen Favoriten wäre historisch.

Usbekistan

Zentralasiens aufstrebende Fussballnation hat es endlich geschafft. Nach Jahren knapper Niederlagen in der Qualifikation steht Usbekistan in Gruppe K gegen Portugal, DR Kongo und Kolumbien. Der Kader mischt erfahrene Spieler aus russischen und europäischen Ligen mit jungen Talenten aus der einheimischen Liga. Ein Punkt gegen Kolumbien wäre ein Erfolg, alles darüber ein Wunder.

Jordanien

Der Asien-Cup-Finalist 2024 belohnt sich mit der ersten WM-Teilnahme. In Gruppe J gegen Argentinien, Algerien und Österreich ist der Kader unerfahren, aber hungrig. Jordaniens Stärke liegt in der Organisation – sie sind schwer zu schlagen, auch wenn sie selbst wenig Tore erzielen. Ein Unentschieden gegen Österreich wäre ein realistisches Ziel.

Haiti

Die Rückkehr auf die WM-Bühne nach 50 Jahren. Haiti war 1974 dabei – seitdem wartete eine ganze Nation. In Gruppe C gegen Brasilien, Marokko und Schottland sind die Haitianer der Aussenseiter Nummer eins. Aber Fussball in Haiti ist mehr als Sport, es ist Identität. Jede Minute auf dem Platz wird ein Fest.

Fokus Schweiz

Für Leser aus Liechtenstein und der Schweiz ist die Nati natürlich das interessanteste Team. Also schauen wir genauer hin – was kann die Schweiz bei der WM 2026 erreichen?

Der Kader

Trainer Murat Yakin hat eine Mischung aus erfahrenen Stammspielern und aufstrebenden Talenten zusammengestellt. Granit Xhaka führt das Mittelfeld an – sein Pressingfussball bei Bayer Leverkusen hat ihm eine neue Karrierephase beschert. Manuel Akanji ist in der Abwehr gesetzt, dazu kommen Yann Sommer im Tor und Denis Zakaria im defensiven Mittelfeld.

Die offensive Abteilung ist breiter aufgestellt als früher. Noah Okafor, Breel Embolo und Zeki Amdouni kämpfen um die Sturmposition. Im offensiven Mittelfeld bieten Xherdan Shaqiri (falls noch dabei) und Ruben Vargas Erfahrung, während Dan Ndoye und Fabian Rieder die neue Generation repräsentieren.

Gruppe B

Kanada ist der Hauptkonkurrent um Platz eins. Die Kanadier haben Alphonso Davies, aber nicht die Kadertiefe der Schweiz. In einem direkten Duell würde ich die Nati leicht favorisieren. Katar ist der frühere WM-Gastgeber ohne WM-Erfahrung – sie verloren alle drei Gruppenspiele 2022. Bosnien-Herzegowina bringt Edin Dzeko und eine kämpferische Einstellung, aber nicht die Qualität, um die Schweiz ernsthaft zu gefährden.

Prognose: Gruppensieger, mindestens aber Zweiter. Die Schweiz sollte die Gruppenphase ohne Niederlage überstehen.

K.o.-Runden-Chancen

Als Gruppensieger trifft die Schweiz im Sechzehntelfinale auf einen Gruppendritten – wahrscheinlich aus Gruppe E, F oder G. Das könnten Ecuador, Schweden oder Ägypten sein – alles schlagbare Gegner. Im Achtelfinale würde dann ein grösserer Name warten, möglicherweise die Niederlande oder Japan.

Realistisches Ziel: Viertelfinale. Das wäre eine Verbesserung gegenüber 2022 (Achtelfinale gegen Portugal verloren) und würde die beste WM-Platzierung der Schweizer Geschichte bedeuten.

Quoten und Wettmöglichkeiten

Die Quoten auf die Schweiz als Weltmeister liegen bei etwa 80.00 – unrealistisch, aber nicht unmöglich in einem K.o.-Turnier. Interessanter sind die Gruppenwetten: Schweiz als Gruppensieger Gruppe B bei etwa 2.00 bietet fairen Value. Einzelspieler-Wetten auf Xhaka (Vorlage) oder Embolo (Tor) in jedem Spiel sind ebenfalls interessant.

Häufige Fragen zu den WM 2026 Teams

Nach der Analyse aller 48 Teams bleiben natürlich Fragen offen. Hier beantworte ich die wichtigsten.

Welches Team wird WM 2026 Weltmeister?
Die Buchmacherquoten sehen Frankreich, Argentinien und England als Top-Favoriten, dicht gefolgt von Spanien und Brasilien. Meine persönliche Einschätzung: England hat den besten Kader, aber Frankreichs Turniererfahrung gibt ihnen einen Vorteil. Argentinien mit Messi ist immer gefährlich. Ein Aussenseiter-Tipp wäre Spanien, falls die junge Generation ihre EM-Form 2024 bestätigt.
Wie weit kommt die Schweiz bei der WM 2026?
Die Gruppenphase sollte kein Problem sein – Platz eins oder zwei sind realistisch. Im Sechzehntel- und Achtelfinale hängt alles vom Gegner ab. Viertelfinale ist das Ziel, Halbfinale wäre die Sensation. Ein Ausscheiden vor dem Achtelfinale wäre eine Enttäuschung.
Welche WM-Neulinge haben die besten Chancen auf einen Sieg?
Keiner der fünf Debütanten – Curaçao, Kap Verde, Usbekistan, Jordanien, Haiti – ist favorisiert, ein Spiel zu gewinnen. Aber: Jordanien gegen Österreich oder Usbekistan gegen DR Kongo könnten knappe Partien werden. Ein Unentschieden ist für diese Teams ein realistisches Highlight.
Welche bekannten Teams fehlen bei der WM 2026?
Italien ist die grösste Abwesenheit – der Europameister von 2021 scheiterte zum zweiten Mal in Folge in der Qualifikation. Auch Schweden verpasste zunächst die direkte Quali, kam aber über die Playoffs. Chile und Nigeria fehlen ebenfalls, was viele überrascht hat.

Jeu responsable

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